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Herbstdeko

Weil ich ja erst vom neuen Häkelkürbis schrieb, möchte ich euch nochmal meine einfache und schnell zu machende Deko zeigen. Ein schicker Spaziergang und ein gemütlicher Abend auf dem Sofa und schon kann man dies fertig haben.

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Kordel basteln

Das arme Tochterherz war heute morgen gar nicht gut drauf. Sie schwitzte (Fieber? Nein.) und klagte über Kopf- und Bauchweh. Und wie das so zum Tochterkind gehört, hat sie dann erstmal gespuckt. Sowas… sobald sie selbst das Gefühl hat, dass sie krank ist, muss sie spucken. Unglaublich. Meist war es das dann aber diesbezüglich. Dann ist sie halt krank mit was immer sie grad hat, aber spucken kommt dann nicht mehr vor. Ganz komisch.

So jedenfalls auch heute. Sie sah echt schlecht aus, blass und spuckte gegen halb acht einmal. Wir steckten sie wieder ins Bett… dort blieb sie halbwegs schlapp auch den ganzen Tag. Mal war ihr etwas kalt, mal warm, das Kopfweh blieb, aber sonst war alles ruhig. Sie aß wie immer, quasselte wie immer und hatte auch Langeweile.

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Aus diesem Grund probierte ich das schon an so vielen Stellen oft gesehene Kordel flechten mit ihr aus.

Dazu schneidet man aus starker Pappe einen Kreis aus, macht in der Mitte ein Loch, durch das mindestens 7 Wollfäden bequem durchpassen und schneidet rundherum 8 Schlitze in die Pappe. Dann knotet man 7 Fäden beliebiger Farbwahl zusammen, ungefähr doppelt so lang wie die Kordel am Ende werden soll, und steckt den Knoten durch das Loch. Die Fäden verteilt man auf die Schlitze, einer bleibt leer. Nun zählt man vom leeren Schlitz 3 Fäden entgegen dem Uhrzeigersinn und nimmt diesen Faden in den leeren Schlitz. Vom nun leeren Platz wieder den 3. Faden entgegen den Uhrzeigersinn gezählt in den leeren Platz stecken. Usw. Die Tochtermaus hat es sofort kapiert und wie verrückt losgelegt. Ich wollte auch. 😉

Bleibt nur die leidige Frage bei solch Flechtwerk „Wie verschließe ich das?“. Ich habe immer den Anspruch, dass man es allein an- und ablegen kann. Und am liebsten, dass das auch die Tochtermaus alleine kann. Nicht einfach. Eine absolute Lieblingslösung hab ich da noch nicht gefunden.

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Wasser-Experiment

Vor einer Weile haben wir mit Wasser experimentiert. Wasser fließt bergauf.

Man braucht:

– 3 Gläser,
– 1 Patrone mit Tinte (gern auch mehr, damit die Farbe intensiver wird),
– 1 weichen saugfähigen Waschlappen,
– 1 Schere und wie in unserem Beispiel
– ein paar Bauklötze oder Legosteine.

Dann baut man alles wie im Bild auf und füllt nur oben den Becher randvoll mit dem Wasser, welches man mit der Tinte gefärbt hat. Vom Lappen schneidet man zwei 1-2 cm breite Streifen ab und läßt sie vom oberen ins mittlere Glas und vom mittleren in das untere Glas hängen. Ich hab sie vorher schon mal im Wasser ganz nass gemacht, damit das einen Tick Zeit spart.

Nun heißt es Geduld haben. In der Zwischenzeit kann man sich Popcorn machen und einen Film gucken oder sowas, denn so lange dauert es bis man wirklich deutlich was sieht. Die Tropfgeschwindigkeit hängt aber auch davon ab, wie gut der Lappen ist.

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Hier gibt es ein ähnliches Experiment mit Strohhalmen zu sehen. Das will ich auch mal ausprobieren.
www.physikfuerkids.de/lab1/versuche/bergauf