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Und andersrum?

überall liest man unfreiwillig, wie man seinem Baby das vom Rücken auf den Bauch drehen lernen erleichtern kann. Das können sie so oder so aber einfach irgendwann.

Ich würde viel lieber dabei helfen, zu lernen wie man wieder in die Rückenlage kommt. Der kleine Kerl schreit hier nur noch rum, weil er sich spätestens nach 3 Minuten Rückenlage auf den Bauch gehampelt hat und es ihm gefühlt in 1 von 22 Fällen – und dann auch nur für 5 Minuten – gefällt.

Es ist super anstrengend, denn der 10 Kilo-Proppen möchte dann bitte nach diesem entsetzlichen Schreck *ironie* unbedingt auf den Arm. 🙁

Uffa. Die Tochtermaus bekommt noch weniger Ausmerksamkeit als vorher schon. 🙁 Von meinem Rücken ganz zu schweigen. *seufz*

Zahn um Zahn

Hilfe, beim kleinen Babykerl sind seit gestern 2 Zähnchen spürbar. Die unteren mittleren Beiden. Das hat ihn in den letzten Tagen merklich gequält. Nun sind sie durch. Man sieht deutlich die obere Kante und kann sie mit dem Finger gut spüren. Uije. Ein wenig Angst habe ich beim Stillen nun schon. 😉

Und.. wehweh… das ist ein großer Schritt weg vom Babysein, finde ich. Das zahnlose Lächeln verschwindet und wird recht bald ein Milchzahnlächeln werden. *seufz*

Heute habe ich dem kleinen Essensverweigerer gleich mal ein Stückchen Apfel an den Zähnchen gerieben, so dass sich etwas Saft und Geschmack „löste“, wenn man das so sagen kann. Der Blick war überrascht.

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Das zweite Mal Schwimmen

Der Babykerl und ich waren heute zum zweiten Mal beim Schwimmkurs. Unheimlich viele Emotionen zeigt er ja grundsätzlich nie. Heute sah er sich alles interessiert an, aber zeigte kein Lächeln und auch kein Stirnrunzeln. Keine Ahnung, wie er es fand. Tsss. 😉

Das einzige, was ihn stört, ist das in der Baby-Autoschale sitzen, was bei seiner Körpergröße halt auch etwas doof ist. Sobald er allein sitzen kann, gibt es den nächstgrößeren Sitz. Der bleibt dann zwar im Auto und kann z.B. nicht mit ins Schwimmbad genommen werden, aber so ist das halt.

Auf dem Rückweg war er schon sehr k.o., hielt aber ohne zu Meckern die Heimfahrt aus. Nach dem zweiten Frühstück schläft er nun, zum ersten Mal auf der Seite.

Immerhin ist er nicht zum xten Mal unfreiwillig auf dem Bauch gelandet, was ihn derzeit massiv zum Schimpfen bringt. Legt man ihn irgendwohin vergehen keine 3 Minuten und er liegt schimpfend auf dem Bauch und möchte dann bitte schön auch nicht mehr auf dem Rücken liegen, sondern auf den Arm sein. Ächz. Das ist hier derzeit ziemlich anstrengend, zumal die Laune ohnehin miserabel ist, da der erste Zahn durchguckt und ihm das offenkundig Schmerzen bereitet. Mein armes Häschen. 🙁

Schade, dass ich vom Schwimmen kein Foto habe. Aber man ist da allein mit Baby, alle Mamas haben selbst ihr Baby auf dem Arm…

Aber im Dezember kommt wohl ein Fotograph, der Unterwasserfotos machen wird. Wenn ich das richtig verstanden habe. Na, hoffentlich sind wir nicht ausgerechnet an dem Tag krank. 😯

Achtung: Hier ein sehr schlechtes Bild von eben. Aber ich wollte ihn nicht wecken, hab fix abgedrückt ohne Blitz und still stehen. Tja… Aber zeigen wollte ich es trotzdem. 😉

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Er lacht

Endlich hab ich es geschafft, dem kleinen Kerl mal richtige Lachgeräusche zu entlocken. Wenn er gute Laune und Spaß hat, dann strahlt er einen an… die Augen strahlen, das Lächeln würde ohne Ohren rundherum gehen. Wenn es richtig lustig ist, dann wackeln die Beine wie verrückt und eigentlich müssten dann wilde Juchzer etc. aus dem kleinen Mann kommen, die die Nachbarn noch hören müssten. Aber nichts. Meist ist er lautlos. Selten kommen kurze Juchzer raus. Aber es wirkt immer so als wenn er gern Geräusche machen möchte, es ihm nur nicht gelingt.

Ich knuddel, kitzel ihn, albere rum usw. Es bleibt dabei. 😉

Doch heute plötzlich… richtiges Lachen. So richtig. Nicht doll, aber eben Lachen, nicht Schäkern, Juchzen, Grunzen. Richtiges Lachen. Hui. Wie süß. 🙂

Halb rum

Der kleine Kerl hat sich gestern zum ersten Mal allein vom Rücken auf den Bauch gedreht. 🙂
Mit 5 Monaten und 4 Tagen.
Die Tochter hat das mit 4 Monaten und 15 Tagen gemacht. 😉

Ich muss sagen, ich dachte, dass der Kerl das noch später macht, weil er in seinen ersten Lebensmonaten wegen der Schreierei hauptsächlich getragen wurde. Der Körper muss doch auch auf der Decke rumhampeln zum Lernen, was er zu der Zeit sehr selten tat.

22. Woche = 5. Monat

Das letzte Mal schrieb ich Ende Juli zur 15. und 16. Woche. Herrje. Wie die Zeit rast.
Der kleine Kerl ist rechnerisch volle 22 Wochen alt, kalendarisch volle 5 Monate.
Er trägt immer noch Größe 74 bei den Klamotten.
Er bringt volle 9 Kilo auf die Waage.
Der Babyschalen-Autositz wirkt manchmal schon etwas eng.
Die Babyschale im Kinderwagen haben wir rausgenommen. Wir fahren ihn im Buggy liegend umher, wenn wir mal unterwegs sind.

22 Wochen / 5 Monate Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: Musik hören, am liebsten „Sail“ von Awolnation oder „Never trust a Klingon“ von S.P.O.C.K.
Das mag ich sehr: Unter dem Holzspielebogen ist es am schönsten. Ansonsten gucke ich unheimlich gern in der Natur umher.
Das habe ich neu gelernt: Viel in den letzten Wochen: Dinge von einer Hand in die andere wechseln; mich auf die Seite drehen und so verbiegen, dass ich nach oben gucken kann; ich habe Füsse und halte sie fest; ich kann richtig viel jauchzen; im Kinderwagen ist es auch ganz amüsant. Aber vor allen Dingen: Das Leben ist gar nicht so schlimm, man muss gar nicht immerzu weinen/schreien. Ja, meine Eltern würden jetzt sagen, dass das Schreien seit ein paar Wochen weg ist. Endlich. Alle sind froh.
Das mag ich gar nicht: Baden. Wie schrecklich. Das ist neu und für das Babyschwimmen ab nächster Woche die reinste Katastrophe. 🙁

22 Wochen / 5 Monate Leben zu viert:

Neue Erkenntnisse: Der kleine Kerl scheint nun im Leben angekommen zu sein. Viel ruhiger, ausgeglichener… Herrlich! Die Tochtermaus ist immer noch schrecklich verliebt und springt immer gleich auf, wenn man mit ihm den Raum betritt, in dem sie ist oder sie rennt hin, wenn sie ihn hört. Dann wird er bequasselt, bespielt, besungen, sie tanzt vor usw.
Schreckmoment: Ein großer schwerer Balken kippte der Tochter seitlich auf den kleinen be-sandal-ten Fuß. Welch Schrei, welch Schock, welch Mutterkraft, das Teil da runterzuwuchten… Das war echt… schlimm. Alles gut überstanden, aber ein Mega-Schock.
Dafür fehlt die Zeit: Für all den Kram, den man als Erwachsener zu muss. Aber das macht ohnehin alles keinen Spaß. 😛
Das war blöd: Hm… fällt mir grad nix ein.
Nächte/Schlaf: Vor ein paar Wochen fing der kleine Kerl an, öfter nachts trinken zu wollen. Da hab ich, glaube ich, nie 2 Stunden Schlaf am Stück bekommen. In den letzten Tagen ist es aber wieder ruhiger und er kommt gegen 23/2/4/7 Uhr.
Sorgen: Keine wirklichen uns vier betreffend.
Geshoppt: Wir haben die gleichen weichen Breilöffelchen wie damals für die Tochtermaus gekauft. Aber sonst? Ist ja noch so vieles vom Schwesterchen da.
Der glücklichste Moment: Kein besonderer: Aber alle kleinen glücklichen Momente, in denen der Babykerl lächelt, juchzt, quasselt, die Tochter ihn beknutscht, wir unterwegs sind, Ausflüge machen, Freunde treffen… Kinder. Ich kann es immer noch nicht glauben. Wenn der EheKerl sagt „… und die Kinder…“. So wollte ich das. Mindestens zwei. Hach.
Darauf freuen wir uns: Auf die Einschulung am Wochenende. Herrje. Wie aufregend. Nun ist die Tochter einen großen Schritt weiter. Uff. 6. Wie schnell alles geht. Sie freut sich schon sehr.
Das macht Mama glücklich: Dass in unserer kleinen Familie alles gut ist. Ich bin einfach froh, dass alles so ist wie es ist.

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