Zum Hauptinhalt springen

Kopf geflasht um Mitternacht

Meine Herren. Es ist Mitternacht, ich gehöre seit mindestens einer Stunde ins Bett. Im Kopf schwirren x Sachen rum. Uff. 🙂

Ich habe vor einer Weile schon geschrieben, dass ich 8 Wochen nach der Geburt des Söhnchens wieder arbeiten gehe. Minijob, knapp 12 Stunden die Woche. Erst habe ich es tagsüber mit Baby probiert, was mich und somit auch ihn streßte.

Inzwischen ist es seit einigen Wochen viiiiel besser. Ich arbeite hauptsächlich abends und tagsüber wenn es passt. Ich bin somit 100% Mutti und entspannt und frei mit Baby. Wir können machen was und wann wir wollen. Ich habe nicht das Gefühl, dass er zu kurz kommt. Dass er „abgestellt“ ist, wenn ich ihn im Büro mithabe und arbeite. Ich bin nicht gestreßt, weil ich tagsüber irgendwas fertig haben will/muss. Usw. Ich werde meinem Anspruch als Mutti für das Baby vollkommen gerecht. Also… zumindest werde ich nicht durch Arbeit angelenkt.

Der weitere Pluspunkt für abends ist, dass ich dann auch mal Chefs und Kollegen sehe, wenn ich denn im Büro arbeite. Ich komme mal raus, ich sehe die anderen für den kurzen Absprachenplausch und Chefs kriegen besser mit, was ich wie mache zwecks guten Eindruck und so. Ich arbeite ca. halb im Büro und halb zu Hause.

Es ist gut so. Mir gefällt es.

Natürlich möchte ich manchen Abend auch lieber auf dem Sofa oder an der Nähmaschine sitzen. Aber das bzw. frei haben möchten andere mit einem Job tagsüber auch. Ich freue mich über das zusätzliche Geld in der Haushaltskasse. Ich freue mich über die fehlende Arbeitslücke im Lebenlauf.

Ah, was ich eigentlich sagen wollte: Das Arbeiten flasht aber auch. Es sind so viele Dinge zu tun. Ich mache gaaaaaanz viel Bürokram in dem Restaurant. Das ist total mein Fall und macht Spaß. Aber es schwirrt auch im Kopf rum. Man ist nie richtig fertig, sondern hat immer x to Dos, die man an diesem und jenem Tag nicht geschafft hat. Auch ohne Druck, eben durch den Spaß an der Arbeit, möchte man eben weiterkommen, Dinge erledigen. Das geht dann aber nicht, wie heute, weil es eben schon längst Schlafenszeit ist. Ich kann dann aber noch nicht abschalten. Uff. Das flasht halt. Da schwirren tausend Dinge im Kopf rum. Arbeitssachen wie auch private Dinge. Babykurs hier, Muttikurs da, Einschulung Tochtermaus, Abläufe Hort und Schule usw. Einmal angeworfen fliegt das Gehirn nur so auf der Überholspur lang. Dazu kommt eben auch, dass ich von Natur aus eine Nachteule bin. Achja… was würde ich alles bereißen können, wenn ich nicht immer so früh geweckt würde. 😛

Nun schnell das Malzbier austrinken, mit einer kurzen Sendung hoffentlich runterkommen und ab ins Bett. In spätestens 2 Stunden kommt das Baby zum nächtlichen Saufen. Um 4 Uhr und 6 Uhr wieder. 😉

Babyalltag mit 5 Monaten

Ich möchte endlich mal wieder ein paar Dinge festhalten. Das Nachlesen, wie es damals mit der Tochtermaus war, macht solch einen Spaß. Dazu führt man schließlich auch Tagebuch. Nur habe ich manchmal auch zu wenig aufgeschrieben. 😳

Das ist derzeit ja auf jeden Fall so. Ich komme kaum zum Schreiben. 🙁

Aber es ist oft keine Zeit und keine Kraft mehr da. Diesen Beitrag habe ich auch in mehreren Portionen verfasst, weil ich am Stück für sowas keine Zeit habe. Und abends bin ich zu müde oder arbeite.

Der Tag beginnt im Schnitt gegen 8 Uhr, mal eine Stunde früher oder später. Der kleine Kerl grunzt und hampelt neben mir im Elternbett rum und verteilt gute Laune. Je nachdem wie die Nacht war, dringt diese gleich zu mir durch oder braucht etwas länger. Dann muss die Müdigkeit erst weggelächelt werden. Morgens strahlt er einen einfach am herrlichsten an. Er guckt, bewegt sich kaum und grinst und lächelt, so dass der Spruch „Wären die Ohren nicht, würde das Lächeln rundherum gehen.“ eindeutig passt. Wir kuscheln dann ganz in Ruhe und zu zweit und albern rum.

Irgendwann stehe ich auf, befreie ihm vom dicken Schlafsack, der als Deckenersatz dient, so dass er nur noch in dem dünnen Schlafsack (Nachthemd sozusagen) etwas mehr Bewegungsfreiheit hat. Meist stelle ich ihm dann die Holzspielebrücke hin, an der er sich zu der Uhrzeit am längsten und scheinbar auch am liebsten beschäftigt. Ich flitze dann ins Bad und in die Küche. Mit frischem Stilltee und koffeinfreiem Kaffee, im Idealfall auch mit einem kleinen Frühstück, setze ich mich dann an den Rechner.

Nach einer Viertel- oder halben Stunde hört man dann, dass er mehr rumbrummt als Zeichen von Langeweile, Einsamkeit etc. Dann ziehe ich ihn an und lege ich ihn noch in den Laufstall unter das Mobile. Oftmals mache ich dann schon Musik an. „Sail“ von Awolnation mag er derzeit am liebsten. Ohne Musik würde er rummotzen.

Nach 1,5 bis 2 Stunden wach sein, muss er dann aber dringend wieder schlafen. Zum Glück erkenne ich seit einigen Wochen endlich, wenn er müde wird, bevor die Laune so schlecht ist, dass man ihn nur schlecht zum Schlafen bekommt. Entweder haben wir kurz nach dem wach werden gestillt, irgendwo in der Mitte oder kurz vorm Nickerchen. Das variiert. Feste Zeiten haben wir nicht.

Huha, ich schreibe zu ausführlich. Ich hab ja grad mal die ersten 2-3 Stunden des Tages beschrieben. 😉

Zum Nickerchen lege ich ihn in sein Gitterbettchen, welches ganz dicht am Elternbett steht. Die normalen Klamotten lasse ich ihm an, wenn er eingeschlafen ist oder kurz davor, decke ich ihn mit einer Baby-Wolldecke zu. Manchmal legt man ihn hin und geht aus dem Zimmer, er guckt ganz wach und schläft dann einfach irgendwann ein. Oftmals ist es aber nicht so einfach für ihn, dann gebe ich ihm einen Schnuller, lege eine Hand auf seinen Oberkörper oder von oben an den Kopf oder streichel sein Gesicht oder halte die Augen mit einer Hand etwas verdeckt usw. Der Schnuller wird sehr oft ausgespuckt, wonach er dann sofort schreit. Dann nimmt er ihn begierig wieder. Wieso behält er ihn nicht gleich? Tsss. 😉

Meist schläft er 45-50 Minuten. Seltener wird es 1 Stunde 10 Minuten. Mehr aber so gut wie nie. Die Laune ist danach auch wieder gut.

Je nachdem gibt es dann wieder ein Stillangebot. Zusammen spielen wir auf der Spielematte irgendwas, hören wieder Musik, machen einen Ausflug oder gucken bei Regen ganz viel und lange aus der Haustür. Draußen mag er sehr.

Diesmal hält er meist nicht so lange aus bis er maulig wird. Das kann nach einer Stunde schon mal kritisch werden. Man muss auch die Zeit, bis er endlich eingeschlafen ist, mitrechnen. Entweder lege ich ihn dann hin oder wenn er mir nicht richtig müde erscheint, hampel ich noch länger mit möglichst guter Laune rum. Nach 1,5 Stunden muss er dann aber wieder pennen. Das Einschlafen geht nun deutlich schlechter. Auch hier wird dann wieder nur 45 Minuten lang geschlafen. Manchmal schafft er 2 Stunden mittags, aber nur wenn ich neben ihm einschlafe.

Meist ist es jetzt so 13-14:30 Uhr.

Wieder spielen, hampeln, rumtreiben. Zu 15-16 Uhr versuche ich ihn dann nochmal zum Nickern zu bringen. Man merkt deutlich, dass er mindestens die drei Schläfchen braucht. Wenn das klappt, ist alles gut. Manchmal klappt aber eben dieses letzte Nickerchen nicht so richtig und später dann auch nicht mehr, weil der Tagesablauf es nicht hergibt (lange einkaufen gewesen, Zooausflug etc.). Das kann schon haarig werden, da die Laune mit steigender Wachzeit abnimmt. Da hat man manchmal ab 15/16 Uhr ein unausstehliches Baby, mit dem man froh ist, wenn die Abend-Bettgehzeit heran ist.

Abends geht es meistens auch sehr gut. Zu 18 Uhr gehe ich mit dem kleinen Kerl stillen und danach lege ich ihn hin. Selten schläft er gleich ein, mal hampelt er wach noch rum, meist weint er und braucht eine Weile… alles möglich. Wie auch den ganzen Tag über.

Wir können in den letzten Wochen fast immer in Ruhe und zusammen mit der Tochtermaus essen. Wir essen ja abends immer warm. Ganz selten muss nochmal jemand zum Babykerl gehen. Ohne diese Alltagsstruktur in den ersten 3-4 Monaten des kleinen Kerls war das ganz anders und schwer für alle. Er schlief da ja nur mit viel Glück mal 20 Minuten. Und das auch nur 1-3 Mal am Tag. Huha, wenn ich daran denke. Wie grausig.

Meistens ist dann Ruhe bis 23-1 Uhr. Mal kommt er dann von allein oder ich mache ihn ein wenig mit gedämpften Licht wach und ihn lege ihn an. Das nächste Mal kommt er zwischen 2-3 Uhr, dann wieder 4-5 Uhr… ab da werde ich vor lauter Müdigkeit nicht mehr wach genug, um richtig auf die Uhr gucken zu können. 😉 Spätestens ab 4-5 Uhr bleibt er bei mir im Bett und wir schlafen beide immer während des Stillens wieder ein. Eigentlich dumm, weil dann zum einen „alles“ wund wird und zum anderen nicht genug Milch in den kleinen Kerl kommt und er recht bald wieder wach wird. Ich kann mich aber einfach nicht wach halten. 🙁

Deswegen versuche ich auch tagsüber bei seinen Nickerchen nochmal zu schlafen. Bei den beiden 45-50 Minuten-Nickerchen habe ich keine Chance. Ich esse dann was, hänge Wäsche auf oder so und schon ist er wieder wach. Deswegen lege ich mich mittags gern mit ihm zusammen hin, weil ich Schlaf bekomme und er mehr als wenn er allein nickert. Allerdings bleibt so auch Haushalt liegen und ich hab kein Essen. 😛 Na, irgendwas ist ja immer.

Wir haben natürlich auch schlechte Nächte. Da wacht er manchmal schon gegen 20 Uhr wieder auf, dann wieder gegen 22 Uhr, halb 1 usw. Anstrengend.

So… nun hab ich mal so einen Standardtag niedergeschrieben. *freu* Was zum Erinnern.

Hier habe ich mit ihm im Elternbett unter einem großen Schlafhandtuch geschlafen. 😉

IMG_0615

Wunder Leben

Was machen Natur bzw. Hormone nur mit mir?

Diese Nacht war, wie die letzten beiden anderen, ziemlich schlecht und ich habe keine 3-4 Stunden ingesamt (mit 100 Unterbrechungen) geschlafen. Ständig wurde der kleine Kerl wach, Stillen, dabei einschlafen, frieren, die Brust tut schon weh, der Rücken tut weh vom krummen liegen… toooooodmüde. Fürchterlich. Da möchte ich manchmal morgens echt heulen, weil ich so fertig bin und der Tag noch so lange ist und ich nicht weiß, wie ich den schaffen soll.

Aber kaum blicke ich dann in seine mich anstrahlenden Augen oder er trinkt begierig los… bin ich wieder so voller Freude über diesen kleinen Kerl, dass alles andere (bis auf die Müdigkeit) weg bzw. egal ist.

Schon an ein paar Tagen in den letzten 5 Monaten dachte ich, dass ich so fertig bin, dass ich nichts mehr kann. Aber dann kommt irgendwo ein Energieschub her und es geht immer noch mehr und noch mehr. Sehr seltsam. 🙂

Und irgendwie bescheuert. Da jammert man, weil man vom vielen geweckt werden und stillen körperlich total alle ist und kaum sieht man das Babykind mal richtig an, ist alles weggepustet. Pfffft.

Mein Herren, was bin ich froh, dass wir den kleinen Kerl bekommen haben. Jeden Tag genieße ich bewusst diese und jene Kleinigkeit, weil das alles das letzte Mal sein kann. Irgendwann ist das Stillen vorbei. Irgendwann will er so nicht mehr kuscheln. Irgendwann kann er dies oder das alleine. Hach… 😉

Ein wenig wirr ist der Beitrag aber wegen meiner Müdigkeit vielleicht schon. 😛

Babystuhl

Wir haben neulich den Baby-/Kinderstuhl der Tochtermaus wieder „zurück“gebaut. Sie hat ihn von Anfang an benutzt. Man kann ihn mitwachsen lassen. Nun ist sie groß genug, um gut auf normalen Stühlen sitzen zu können und der kleine Bruder kann nun bald mit am Tisch sitzen.

Auf den Bildern sieht man beide Kinder wie sie das erste Mal im Stuhl sitzen. Beide können da noch nicht allein sitzen und kippen zur gleichen Seite. 😉 Wir haben den Stuhl damals so noch nicht benutzt, sondern vorrangig in der Babyschale für’s Auto gefüttert. Machen wir beim Kerlchen bestimmt auch so.

Der Unterschied auf den Fotos ist, dass die Tochtermaus volle 7 Monate alt war und der kleine Kerl noch nicht mal 5 Monate voll hat. Auf den Fotos sehen sie körperlich gleich groß aus. Sonst kann man, trotz Blümchen auf den Gesichtern sehen, dass sie sich nicht ähnlich sehen.

Tochtermaus – 7 Monate

31_07_08_Tochter_7_Monate_

Kerlchen – 5 Monate

2014_08_20_Sohn_knapp5Monate_

Das neue Schlafen des Kerlchens

Ich schrieb schon ein paar Mal über unseren kleinen schreienden Kerl und seinen fehlenden Schlaf am Tag. Ich möchte mal ein wenig ausführlicher darüber schreiben, besonders über die bisherigen Schlaftaktiken und die letzten Tage.

Der kleine Mann ist jetzt 18 Wochen alt, also 4,5 Monate.

Der arme Kerl hat in den ersten 2-3 Wochen ganz gut geschlafen, wie es so frisch geschlüpfte Babys eben machen. 🙂 Aber dann kamen Wochen, in den er munterer wurde und länger wach blieb. Und somit kam auch das Schreien, die Schlafverweigerung, das Schleppen usw. Zum Glück blieben die Nächte bis heute ruhig und gut. *dreimal auf Holz klopf* Wenigstens das muss auch unbedingt so bleiben. *hoff*

Das Tragen hilft bei uns eigentlich fast immer. Samstag habe ich ihn erst, weil es anders nicht ging, eine Stunde getragen und bin dabei im Wohnzimmer (zum Glück sehr groß) umher gelaufen, lesenderweise. In einem durchschnittlichen Fachbuch kam ich vom Anfang bis zur Seite 78. 🙂 In den letzten 5-6 Tagen nahm ich lieber das Tragetuch, welches ich schon seit der Tochtermaus besitze und mir ihr viel benutzt habe. Weiß auch nicht warum. Ist so ein Gefühl. Kommt mir grad gemütlicher vor als die Trage.

Mit der Schaukel will er nicht recht. Nachdem es über eine längere Zeit recht häufig mit dem anstrengenden per Hand halten und schaukeln in der Babyschale des Kinderwagens klappte, waren wir 3-4 Tage so unterwegs dass er im Auto einigermaßen Schlaf bekam und ich nicht mehr schaukeln musste. Als dann die Schaukel da war, wollte er nicht recht mitmachen. Er hampelte eher aufgrergt und freudig darin herum anstatt seine müde Phase auszuleben. Als er nach einer Weile merkte, was ich vorhabe, ging das Weinen los und er ließ sich partout nicht vom Schlafen überzeugen. Die nächsten 5-6 Versuche an anderen Tagen verliefen ähnlich. 🙁 Seitdem ist die Schaukel eher ungenutzt bzw. kein Schlafmacher. Wir werden sie vom Schlafzimmer wieder ins Wohnzimmer schleppen, morgen gleich, um es ihm als Spaßplatz anzubieten.

Bei uns ist seit Mittwoch/Donnerstag letzte Woche der Knoten zum Nickerchen geplatzt. Ich kann nun – gefühlt ganz plötzlich – erkennen, wenn er müde ist. Vorher war mir das nicht möglich, warum auch immer, klappte das doch bei der Tochter damals schon nach 10 Wochen. Im Schnitt bleibt er max. 1,5 – 2 Stunden wach, dann wird er müde und ich lege ihn hin. Und zwar bevor das Gejaule richtig los geht. Ich lege ihn auf’s große Ehebett, an einer Seite steht das Baby-Gitterbettchen, auf der anderen Seite liege ich. Er schreit dann zwar auch, aber ich dunkele den Raum ab, gebe ihm einen Schnuller, den er sonst immer verweigert, und lege mich neben in, auf Armeslänge entfernt. Ich lege dann meine Hand auf seine Brust und er wird recht schnell ruhiger. Dann wischt er sich noch eine gefühlte Ewigkeit mit den Händen im Gesicht umher und schläft dann endlich ein. 😉 Wenn ich dann noch wach bin, stehe ich auf und gehe raus oder ich bin neben ihm eingeschlafen. Wenn ich rausgehe, wacht er ca. nach einer Stunde wieder auf. Manchmal kann ich ihn dann wieder mit Hand auf der Brust zum Weiterschlafen bringen. Wenn ich daneben liegen bleibe, schaffen wir beide zusammen auch mal 2-3 Stunden. 😛

So werden die Tage einfacher: für meine Ohren, meinen Rücken und vor allen Dingen für mein Mutti-Herz, was sich sorgt, wenn er so weint und ich ihm bisher nicht helfen konnte.

Endlich Licht am Horizont. 🙂

Es ist keineswegs einfach oder mit durchschnittlichen Babys zu vergleichen. Aber es ist ein Weg, der das Ziel näher kommen läßt. Man merkt, dass es ihm besser geht. Die Phasen guter Laune werden mehr und länger. Ich habe ein gutes Gefühl. Nun kann er Erlebtes im Schlaf verarbeiten, sich erholen, Kraft tanken, sich weiter entwickeln… Es wird. Langsam, aber es wird.

Es juchzt

Und wie! 🙂 Seit gestern juchzt und kreischt der kleine Kerl vor Spaß. So süß. Ein wenig Gebrabbel kommt auch schon zustande. Er wirkt selbst immer ganz überrascht, dass und was für ein Ton rauskommt. Hach…

Seit ein paar Tagen kann er auch die Hände über dem Bauch zusammenführen, um Spielzeug, das man ihm hinhält, zu nehmen. Zufriedenheit, ick seh dir kommen. 🙂

Ach, ich sollte mal ’nen neuen Rückblick schreiben.

Babyschaukel

Unser neuester Streich ist eine Babyschaukel/-hängematte. Schon Anfang des Monats haben wir festgestellt, dass der kleine Kerl es mag geschaukelt zu werden. Meist benutzte ich dazu den Auto-Babysitz unterwegs oder die Babyschale des Kinderwagens hier zu Hause. Er wird dann nicht nur ruhig, sondern schläft fast immer auch noch ein. Das ist bei dem kleinen Schlafverweigerer tagsüber natürlich ein Geschenk. Allerdings war mir sowas immer zu teuer. Für ein paar Monate so ein teures Teil, was sonst zu nix benutzt werden kann? Nö.

Aber nun wird er ja nicht leichter, das Schlafverhalten nicht besser und das Schaukeln funktioniert immer noch. Uff.

Beim letzten Besuch bei meinen Schwiegereltern waren sie wieder ganz ungläubig wie anstrengend der kleine Kerl ist und wie sehr er aufdreht, wenn man sich sagt „Dich trage ich jetzt nicht rum.“ Am schlimmsten ist aber wie gesagt der Schlafmangel. Man kann doch nicht die Welt kennen lernen, wenn man dauern müde ist, denke ich.

Die Uroma wollte unbedingt was tun und so machte ich mich doch auf die Suche nach einer Schaukel.

Und tadaa. Schon da. Gestern abend. Heute werde ich sie mal ausprobieren und hoffe sehr, dass der kleine Kerl damit in den Schlaf tagsüber findet. Abends bzw. zur Nacht hin wird sie nicht zum Einsatz kommen. Das kriegen wir bisher immer gut einfach so hin. 😉

Danke liebe Uroma! 🙂

IMG_0570