Seit unserem Umzug stand meine Nähmaschine zwar an ihrem vorgesehenen Platz und auch die Stoffe und Utensilien waren an Ort und Stelle, ich konnte mich jedoch nicht recht zum Nähen aufraffen. Mit jedem weiteren nählosen Tag hatte ich mehr das Gefühl, aus der Übung zu sein und erstmal was einfaches zum Wiedereinstieg zu probieren. Aber ich ging es einfach nicht an. 🙄 Ja, manchmal stehe ich mir selbst im Weg. 😳

Doch nun war es genug. Der EhePapa schubste mich mit Argumenten und ich probierte was aus. Paspelband. Das wollte ich schon lang mal versuchen. Und dazu ein kleines Nadelkissen. So kommen die Maschine und ich vielleicht in Schwung.

Für das Paspelband zum Selbermachen hielt ich mich an eine Anleitung, die ich leider nicht mehr finde. Mein Stoffquadrat war etwas größer als 30×30 cm und es ergab bei einer Streifenbreite von 2,5 cm fast 2,5 m Paspelband. Die Kordel war jedoch eher Paketschnur. Mein Nähmaschinenfuss war sicher auch nicht der Richtige. 🙄 Aber das Ergebnis reicht mir für den ersten Versuch. 🙂

Man nimmt ein quadratisches Stück Stoff.

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Ich hab die 2,5 cm breiten Streifen schon auf das Quadrat gezeichnet und dann erst diagonal durchgeschnitten und als Parallelogramm wieder zusammen genäht.

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Dann die Striche aufeinander auftreffen lassen und so wieder zusammen nähen, wodurch eine Art kleiner Schlauch entsteht.

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Ergiebiger als ich dachte.

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Die Kordel in die Mitte legen, den Stoffstreifen falten und möglichst knapp an der Kordel entlang nähen.

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Für das Nadelkissen hab ich einfach zwei Quadrate zugeschnitten, die ich rechts auf rechts lege. Dazwischen kommt das Paspelband, mit der offenen Seite nach außen. In den Ecken das Paspelband bis kurz vor der Naht einschneiden, damit „man um die Kurve kommt“.

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Eine Wendeöffnung lassen und nach dem Füllen mit Füllwatte z.B. mit Matratzenstich schließen.

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Fertig. 🙂

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Und da heute Dienstag ist, kann ich das auch mal wieder für Creadienstag verwenden. 🙂 Heute ist schon der 96. Creadienstag.