Ach, unsere Maus macht das alles so toll mit dem kleinen Bruder. Sie ist so schön interessiert und möchte vieles über Baby an sich wissen. Sie will oft, dass er neben ihr sitzt, im Stubenwagen liegt usw. Sie tröstet ihn, wenn er beim Wickeln vor lauter Ungeduld weint, sie stopft ihm sanft den Schnuller wieder in den Mund, wenn er rausfällt und der kleine Kerl dann weint. Sie singt ihm selbst erdachte Lieder vor, hat ihm auch schon ein Buch vorgelesen… so schön. Sie möchte auch mal das Teefläschchen halten, wenn der kleine Mann dann doch nicht will, ist sie nicht enttäuscht. Usw.

Kein Anflug von Eifersucht, wenn sie warten muss, weil ein Elternteil noch mit dem kleinen Mann beschäftigt ist. Oder weil er bei uns im Zimmer mit schläft. Oder weil er noch wach ist, wenn sie ins Bett muss. Nix. Alles super.

Der Ablauf mit ihr läuft absolut normal und unproblematisch. So hätte ich das nicht gedacht. Dass es mit einer 6jährigen, der man vieles erklären kann, einfach wird, dachte ich mir. Dass aber gar kein Streß auftaucht, hatte ich nicht erwartet. 🙂 Schön!

Im Moment liegt er im Laufstall im Wohnzimmer und die Tochtermaus guckt dort Kindersendung. Er kräht ab und zu. Kein großes Weinen. Da kommt sie zu mir gehüpft und fragt mich, ob sie ihm den Tennisball geben darf. Wir haben drüber gesprochen, dass sie viel Spielzeug hat, was zu klein und somit gefährlich für den Sohnemann ist. Zur Sicherheit zeigte sie mir den Ball noch. Der ist aus festem Schaumgummi und faustgroß. Sie kam dann nochmal und sagte, dass sie ihn neben das Kerlchen gelegt hat, damit er ihn angucken kann. „Denn er kann ihn ja noch nicht halten, Mutti.“ Ach, so süß die Beiden.