Erholung geht langsam voran, Ruhe bleibt noch
Ich habe das Gefühl, dass ich ganz langsam – aber wirklich ganz langsam – ein wenig mehr Kondition aufbaue. Nach der OP bin ich wirklich langsamer als ich dachte, was mich ziemlich hibbelig werden läßt. Aber ich denke, jetzt geht jeden Tag ein wenig mehr. Heute habe ich sogar schon einmal – auch langsam – die Wohnung gesaugt. Der EhePapa wollte mich nicht lassen, aber ich wollte.
Besuch für ein Stündchen auf dem Spielplatz mit mehr Sitzen als Stehen oder Laufen hatten wir auch. Danach war ich aber wirklich ziemlich durch.
Immerhin kann ich auch im Liegen dank Laptops ein wenig Surfen, sonst würde ich wohl durchdrehen. So zeige ich Euch mal ein paar Links, die ich nun auch verfolge und bei denen ich gern gucke und stöbere.
RileyBlakeDesigns (Cutting Corners)
Ansonsten pflückt die Tochtermaus Blümchen über Blümchen. Wir haben ja die reiche Wiese hinterm Haus. Und auch die liebe Nachbarsoma reichte heute ein paar “für Deine Mutti” rein als die Tochter sie von der Gartenarbeit abhielt.

Von Unruhe ergriffen
Irgendwie bin heute unruhig. Der Körper zeigt ein paar OP-Nachwirkungen, von denen ich nicht ganz sicher bin, ob sie unbedenklich sind. Ich sehe mich morgen schon wieder ohne Termin in einem Wartezimmer sitzen. Lieber einmal mehr gucken als einmal zu wenig. *seufz*
Dazu kommt das immer vorhandene Heimweh, welches heute ganz laut nach Hause ruft. Meine Oma hat Geburtstag und als wir vorhin telefonierten, meine Ma war per Lautsprecher auch dabei, kamen wir wieder ins Träumen, wie schön es doch wäre, wenn Familien zusammen leben würden. Oder eben dicht beieinander. Ach… es ist so unglücklich, wenn das bißchen Familie (dass man durch Einzelkinder und frühe Tode noch hat) so weit verstreut ist.
Da packt mich ingesamt die Unruhe, der Aktionismus… Ablenkung suchen oder Wege finden und einschlagen, zu mehr Zufriedenheit… Doch ich muss doof mit meinen Gedanken da liegen und ruhen. Wegen der OP am Freitag.
Heil- und Trostpralinen
Gestern war ich bei der lieben Nachbarsoma und hab ihr von der OP erzählt. Wir haben beide vor Schreck wieder 1-2 Tränchen vergossen. Sowas. Ach, ich mag die Frau so.
Jedenfalls hing kurz danach eine kleiner Überraschung an der Türklinke. Pralinchen. Das schöne ist, dass sie – wenn sie welche verschenkt – immer welche ohne Alkohol hat. *schleck*

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Mir fällt gar kein Titel ein.
Was soll ich sagen? Alles sollte man vielleicht nicht öffentlich im Internet schreiben. Deswegen etwas kurz und abstrakt.
Ich ging am Freitag zum Arzt wie vorgehabt, wurde dort mit der Diagnose nicht überrascht. Eher mit der Schnelligkeit, mit der dann alles vor sich ging. Ich sollte ins Krankenhaus, ganz in Ruhe, aber bitte noch am gleichen Tag. Dort wurde ich dann abends auch noch operiert. Für die Ärzte ein durschnittlicher Eingriff, der des öfteren vorkommt. Am Sonntag war ich abends schon wieder zu Hause.
Aus der Bahn warf mich dabei hauptsächlich die Operation, welches meine erste war. Ich hatte damals beim Kaiserschnitt mit der PDA die Narkose so schlecht überstanden, dass ich Angst hatte, ich könnte vielleicht nicht wieder aufwachen oder sowas. Klingt vielleicht für den ein oder anderen bescheuert. Für mich war ich dicht am Ende der Welt an dem Tag.
Nun bin ich erstmal 2 Wochen krank geschrieben, besuche noch 1-2-3 Mal meinen Arzt und dann hat mich hoffentlich der Alltag wieder. Die Devise ist Bett, Ruhe, Buch, Film, Schlaf. Körperlich kann ich wirklich noch nicht viel. Na, so gut es eben geht mit Familie. Die Tochter hatte diese Woche nur Mo. und Di. Kindergarten, der Rest der Woche ist der geschlossen. Und der Papa liegt seit gestern mit Erkältung und zusätzlich heute mit Fieber im Bett. Der Arme. Mal sehen, wie wir die Restwoche rumkriegen.
Die Gedanken explodieren ein wenig in unterschiedliche Richtungen, aber im Allgemeinen bin ich wohl gut weggekommen. Ein wenig über den Sinn des Seins und die Nutzung der eigenen Zeit nachzudenken schaden niemandem. Sei es nun hinsichtlich des großen Ziels im Leben oder der kleinen Freizeit zwischendurch.
Wenn keine nachfolgenden Katastrophen durch die OP auftreten, ist alles gut.
Heute bin ich hetzig, Termine bis nächste Woche
Es ist kaum 9 Uhr und ich wünschte, der Tag wäre schon rum.
- Gleich muss ich vom Büro aus zu einem Außentermin wegen einer größeren wichtigen Veranstaltung unseres Hauses. Hoffentlich klappt alles ohne lange Wartezeiten und so wie man sich das vorstellt.
- Dann flitze ich ins Büro, versuche dort alles fertig zu kriegen, was noch für die Veranstaltung (kommenden Dienstag findet die statt) machen muss. Helfen kann mir da kaum jemand, denn bis ich dies und jenes erklärt habe, habe ich es auch selbst gemacht.
- Am Nachmittag steht uns dann ein unfreiwilliger Kinderarzttermin ins Haus.
- Ich selber brauche auch dringend einen Arzttermin, der Arzt macht heute aber erst gen 10 Uhr auf. Wer weiß, ob die mich morgen irgendwie dran nehmen, auf dem Anrufbeantworter klingt es nach einer ungewöhnliches Woche als hätte da einer der Ärzte Urlaub oder so. Und hoffentlich brauche ich dann keinen Folgetermin.
Am Wochenende ist man gezwungenermaßen was Büro und Arzt angeht im Leerlauf. Da suche ich mir dann Zerstreuung und Entspannung.
Montag habe ich von 9-12 meinen Nähkurs.
Danach geht es wieder ins Büro wo ich hoffentlich keine Katastrophen entdecke. Gen 16 Uhr ab zum Kindergarten. Der EhePapa treibt sich von ca. 6:30-22 Uhr rum, oder länger. Dienstreise.
Dienstag ist ganztägig die Veranstaltung. Das Kind kommt irgendwie vorher durch den Papa in den Kiga und ich muss dann früher los, um sie abzuholen. Der EhePapa kommt dann leider sehr spät, weil nach der Party noch Termine anstehen und am Ende sicher ein kleiner “Wir haben es geschafft”-Umtrunk sein muss.
Mittwoch fahre ich mit der Tochtermaus bis Sonntag zu meiner Ma und Oma. Â Ds letzte Mal waren wir – glaube ich – im August da.
So eine langer Abstand zwischen den Besuchen geht ja überhaupt gar nicht. So lange…
Jedenfalls muss ich irgendwann noch unsere Koffer packen.
Was bin ich froh, wenn ich nach dem ganzen Streß hier mal raus kann, abschalte, ganz andere dafür immer gleiche Tagesabläufe habe und den ganzen Tag mit lieben Leuten zusammen bin.
Wir werden alle vier (Tochter, ich, meine Ma und meine Oma) die ganzen Tage zusammen sein. Hier bin ich doch oft an bürofreien Tagen während der Kindergartenzeit recht allein. Und von 16-19 Uhr auch meist “nur” mit der Tochtermaus zusammen.
Ich freue mich schon so!
Blümchenwiese hinterm Haus
Derzeit bin ich etwas k.o. Diese Woche steht jeden Tag Büro an, das Wetter ist wechselhaft (gestern frisch – heute Frühling – morgen Regen) und irgendwas Richtung unfit oder sogar kranksein hecke ich auch aus.
Deswegen ist es leider etwas ruhig hier. Es passiert einfach nicht viel. Aufstehen, zurecht machen und Taschen packen, Tochter in Kiga bringen, Büro, Tochter aus Kiga holen, Nachmittagsbespaßung, Abendbrot, Bett. Zudem bin ich in den letzten Wochen dauermüde. Kommt die Frühjahrsmüdigkeit erst im Mai? Entsetzlich.
Heute gingen wir nach dem Kindergarten noch auf den nahe gelegenen Spielplatz, welcher gut besucht war. Es waren sogar drei andere Kindergartenkinder dort und ich hatte mit einer der Mamas einen netten Quasselnachmittag. Auch wenn ich deutlich unfit war, seit dem Aufstehen schon Rückenweh hatte und der Hals nun wehem des Schnatterns nun auch Schonung verlangt. Aber mit dem Kindchen bei dem Wetter drinnen bleiben wäre echt zu schade gewesen und sicher anstrengender als auf der Bank draußen zu sitzen.
Auf unserer Wiese hinterm Haus wachsen übrigens ganz herrliche Blümchen. Wir haben seit einigen Monaten eine neue Hausverwaltung, die das scheinbar nicht so genau nimmt was das Rasen mähen angeht. Ich finde es ganz wunderbar. Es wächst und wuchert wild umher. Wunderschön.


Ich hüpfe jetzt ins Bettchen, halb zehn, was eine sehr untypische Zeit für mich ist. Aber vielleicht kann ich ja mal gut einschlafen und bitte auch durchschlafen. Heute hatte ich meinen Wecker extra nicht angestellt, damit ich eben nicht um 7 Uhr geweckt werde, sondern erst durch die Tochtermaus aufwache, die eigentlich nie länger als max. 8 Uhr schläft. Natürlich nur IN der Woche.
Und? Ja… 7 Uhr krabbelte sie in mein Bett. Tssss.
Heutige abendliche Zerstreuung mit Papier und ARD
Wie immer sonntags sortiere ich den halben Tag schon meine Unterlagen, Termine, ToDos etc. für die kommende Woche. Diese wird sehr büroreich.
Naja… vielleicht gibt es die ein oder andere Pause in der Bibliothek.
Jedenfalls gibt es neben dem Papierkram einen Film aus der ARD-Mediathek. Ich weiß grad leider nicht, wie lang er dort noch anzusehen ist. Meist 1 Woche lang. Thekla Carola Wied – meine Mutti hat wieder Schuld, dass ich diese Frau gerne sehe – und viele andere bekannte Schauspieler sind dabei.
Link zum Film: Die Liebe kommt selten allein
Dazu etwas Sekt und danach husch ins Körb… äh… Bettchen.
Regen, Regen und Gammelei
Seit 2 Tagen regnet es nun nahezu ohne Pause. Wir haben uns hier verkrochen und gammeln den Tag so rum. Gestern gingen wir mit Gummistiefeln und Regenschirmen bewaffnet einkaufen und hatten dabei trotzdem Spaß. Aber heute mag niemand recht vor die Tür.


Der Haushalt lockt auch nicht, dafür der gestern vom EhePapa gebackene Kirsch-Blechkuchen um so mehr. *schleck* Wir raffen uns doch mal eben zu einer Stunde Putzerei und Räumerei auf und dann gibt es Kaffee, Milch, Kuchen mit Schlagsahne, Filmchen und Kuschelei auf dem Sofa.

EhePapa hat aus zwei Rezepten zusammen gewürfelt dieses Mal. Hier mal die zwei Rezepte, die er mit in die Ehe brachte.
KLICK MACHT GROSS! Der Kuchen oben hat übrigens 2 Gläser Kirschen drauf.
Viel los, wenig gebloggt
Leider war es in den letzten Tagen wieder mal etwas ruhiger als ich mir das vorstelle.
Es war viel los, gedanklich, da ich gern einen zweiten kleinen Job haben würde. Eine Tür tat sich auf, gefiel mir nicht recht… ich beschreibe das nach diesem Wochenende besser. Muss mich bis Montag / Dienstag entscheiden, was ich wie möchte.
Dann hab ich wieder viel über mich selbst nachgedacht und eigentlich durch diesen Gedankenschwall die Ablenkung gesucht. Zusätzlich zu dem sonstigen Gedankenkram kamen die Zweijob-Grübeleien, was mich einfach überforderte.
Somit hab ich viel relativ PC-Spiel gedaddelt, weil da jegliche Gedanken verschwinden.
Naja… ich sortiere, ich sortiere.
Bis dahin zeige ich Euch einfach meinen derzeitigen Ohrwurm. Icon of Coil mit “Headhunter”. Wie er da noch aussieht. *kicher*
Unser kleines Beet…
…ist nun bestückt.
Am Wochenende waren wir fleißig. Also hauptsächlich meine beiden. Der EhePapa grub alles um und zusammen pflanzten sie die vorgezogen gekauften Pflanzen: 1 Paprika, 1 Mini-Gurke, 1 Tomate, 1 Schnittlauch, 2 Rucola. Mal sehen, was gibt.
Das Tochterkind hat sich übrigens ganz aufgeregt selbst bedient. Sie liebt Röcke und Kleider sehr, aber angesichts einer Hose in ihrer Lieblingsfarbe ging der Griff dahin. Und dazu das blaue T-Shirt, welches ich gleich fünfmal kaufte, dank günstigem Internetkauf.



