Zum Hauptinhalt springen

Taylor, Laini – Daughter of Smoke and Bone


Daughter of Smoke and Bone von Laini Taylor

Autor: Taylor, Laini
Titel: Daughter of Smoke and Bone
Band: 1
Reihe: Zwischen den Welten
Verlag: Fischer
Einband: Gebunden
Preis: 16,99 Euro

Zwischen den Welten-Reihe:
01 – Daughter of Smoke and Bone
02 – Days of Blood and Starlight
03 – Dreams of Gods and Monsters

Zum Inhalt von Band 1:
Karou ist ein junges Mädchen von 17 Jahren, studiert Kunst in Prag und ärgert sich über ihren Exfreund. Das ist aber auch schon alles normale an ihr. Da gibt es viel anderes, fremdes, aufregendes. Sie zeichnet fremdartige Wesen und hat mehrere Tattoos, zwei auf den Handflächen.
Doch diese Wesen existieren nicht nur auf dem Papier und der Handflächenkörperschmuck hat eine gewisse Magie, von der sie selbst nichts weiß.

Meine Meinung:
Diese Art Buch ist nicht die, die ich sonst so auswählen würde. Auf diese Geschichte stieß ich in einem Bücherforum, wo eine Leserunde dazu angekündigt wurde. Da ich mich gern mit anderen über ein Buch austausche und die Bibliothek das Buch im Bestand hatte, machte ich mit. Am Anfang war es auch so wie ich befürchtet hatte. Es war mir zu abstrakt, zu allein in dieser Welt. Ich mag Geschichten, wo man sich auf eine Art heimisch fühlt oder mehr in die Welt eingeführt wird.
Doch nach über der Hälfte war ich doch mit den Hauptpersonen so verbunden, dass ich sehr neugierig war, wie es weitergeht, anfing zu hoffen und zu wünschen und mit dem Lesen ziemlich schnell voran kam. Ohne viel Vorgeschichte landet man im ersten Kapitel schon mittendrin. Es tauchen einige Geheimnisse auf, die viel Spielraum für die eigene Phantasie lassen, aber im Laufe dieses ersten Bandes auch schon aufgeklärt werden. Besonders gefielen mir die Rückblenden, die ab und zu auftauchten und die Verbindung zu den Charakteren festigten und vieles erklärten.
Es gefiel mir am Ende richtig gut. Auch die Inhalte, was wie beschrieben und erdacht wurde.
Ich freue mich auf den zweiten Band, den ich in der gleichen Leserunde gegen Ende Mai starten werde.

Wertung:
Lesen_4_0_

Hanke, K./Kröger, C. – Blutheide


Blutheide von K. Hanke und C. Kröger
Autor: Hanke, K. / Kröger, C.
Titel: Blutheide
Verlag: Gmeiner
Einband: Taschenbuch
Preis: 8,99 Euro

Zum Inhalt:
Die junge Kommissarin Katharina von Hagemann möchte in Lüneburg ein neues Leben starten. Ihre Vergangenheit ist dunkel und sie möchte sie hinter sich lassen. In der neuen Heimat begegnet sie einem interessanten Mann, und das sogar gleich zweimal. Ebenso schnell steht sie mit ihrem Kollegen und dem gemeinsamen Chef vor dem ersten Mord, dem weitere folgen.

Meine Meinung:
Ein flüssiger, spannender Lokalroman, der meine Erwartungen erfüllte. Es war eine angenehme Unterhaltung, die von den Umschreibungen zu den einzelnen Orten des Geschehens untermalt wurde. Ich liebe Lüneburg und so war es ein extra Spaß. Es hätte aber auch etwas mehr sein können. Mehr Beschreibungen und Besuche von Orten, die man als Lüneburger so kennt. Interessant fand ich, dass es sich um ein Autorenduo handelt. So ganz kann ich mir nicht vorstellen, wie so etwas geht, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Die Hauptperson in Form der Kommissarin war mir ganz symphathisch, die Wirrungen mit den Zwillingen lockerten den Einstieg angenehm auf. Interessant fand ich die Kapitel, die aus Sicht des Mörders erzählt wurden. Man bekam einen Eindruck in seine Denkweise, auch wenn mich das als (eigentlich) Nicht-Krimileser etwas abstieß. Sehr gefallen haben mir die ganzen Verbindungen der Charaktere, das wirkte recht gut durchdacht und nicht platt hingeworfen, wenn auch schnell durchschaubar.
Das Geheimnis um Katharina von Hagemann fand ich bis zum Ende hin spannend, auch wenn es auf mich bei der Auflösung doch wieder abstoßend wirkte. Das liegt halt wirklich daran, dass das eigentlich nicht mein Genre ist. Ich finde die Spannung der Romanart angenehm, aber wenn es dann zu genau und realistisch wird, ist es nicht so mein Fall. Ich lese um des Eskapismus willen. Am liebsten unrealistisch und phantasievoll. Aber Drachen in Lüneburg wären doch zu weit hergeholt. 😉
Den zweiten Roman der beiden Damen werde ich mir irgendwann auch besorgen und zu Gemüte führen.

Wertung: (5 Leselampen = sehr gut / 1 Leselampe = sehr schlecht)
Lesen_4_0_

Thompson, Victoria – Wind des Schicksals


Wind des Schicksals von Victoria Thompson

Autor: Thompson, Victoria
Titel: Wind des Schicksals
Verlag: Heyne
Einband: Taschenbuch
Preis: 5,95 Euro

Zum Inhalt:
Becky Tate ist die 18jährige Tochter des Halbindianers Hunter Tate. Sie wohnt mit ihrer Familie auf dem riesigen Tate-Anwesen, welches schon seit mehreren Generationen von den Tates geführt und bewohnt wird. Die Cowboys im Ort reden sie oft mit Squaw an und wollen ihr gern die Vorzüge des weißen Mannes zeigen, was sie sehr unglücklich macht. Es ist die Zeit, in der die Sklaven seit wenigen Jahren in Freiheit leben, aber natürlich längst nicht frei in ihren Entscheidungen sind. Indianer und Schwarze gelten nach wie vor als minderwertigere Menschen. Zu allem Überfluss hat Hunter Tate sein riesiges Anwesen kürzlich mit einem Zahn aus Stacheldraht eingegrenzt, ohne jedoch teure Tore mit einzuplanen. Sein Land ist so groß, dass alle nun größere Umwege von mehreren Meilen und manchmal auch Tagen machen müssen und der Ärger darüber wächst. Um diesen Änger einzufangen hat Hunter einen Ranger engagiert. Als Becky und er sich das erste Mal sehen passiert es. Sie sind sofort völlig gefangen voneinander, doch für beide ist klar, dass es nicht gehen kann. Doch sie reden nicht darüber.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch handelt es sich um den typischen Nackenbeißer. Zu dieser Art Buch gibt es ab und an ein Lesewochenende in einem Buchforum, wo wir uns Mädels mit den unterschiedlichen Büchern amüsieren und die witzigen Formulierungen und oft platten Storys beschreiben.
Doch dieses Buch war nicht so platt wie man am Anfang befürchtet. Man kann der Autorin die Geschichte gut abnehmen, die Sympathie zu den Hauptcharakteren ist schnell da und es bleibt bis zum Ende spannend, auf welche Art und Weise sich die Liebe einen Weg bahnt. Besonders gespannt war ich auf den Verlauf der Dinge bezüglich der Rassenprobleme. Sie sind nicht zu lasch und nicht zu krass beschrieben und am Ende für die Geschichte ganz gut gelöst. Auch das eigentliche Techtelmechtel hatte einen glaubwürdigen Level. 😉 Ein wenig seltsam war die Hauptdame. An einer Stelle unsicher und ängstlich und dann doch wieder vorpreschend und für die damalige Zeit sehr leichtsinnig.
Ein nettes Buch, wenn man einen Nackenbeißer lesen möchte!

Wertung: (5 Leselampen = sehr gut / 1 Leselampe = sehr schlecht)
Lesen_3_0_

Zimmer Bradley, Marion – Licht von Atlantis


Das Licht von Atlantis von Marion Zimmer Bradley

Autor: Zimmer Bradley, Marion
Titel: Licht von Atlantis
Band: 1
Reihe: Avalon
Verlag: Lübbe
Einband: Taschenbuch
Preis: ? Euro

Avalon-Reihe (chronologisch):
01 – Das Licht von Atlantis
02 – Die Ahnen von Avalon
03 – Die Hüterin von Avalon
04 – Die Wälder von Albion
05 – Die Herrin von Avalon
06 – Die Priesterin von Avalon
07 – Die Nebel von Avalon

Zum Inhalt von Band 1:
Die Schwestern Deoris und Domaris leben im Alten Reich und dienen im Tempel des Lichts. Doch die Kräfte der Finsternis, die Schwarzmäntel, bedrohen das Leben der Priester und Priesterinnen. Micon, ein Prinz von Atlantis, kommt in ihre Lande und bringt vor allen Dingen Domaris Leben sehr durcheinander. Sie lebt ein zufriedenes und durchgeplantes Leben und dachte nicht im Traum daran, dass sich irgendetwas ändern könnte. Der Prinz wurde von der Schwarzen Sekte gefoltert als sie ihm seine Macht und Fähigkeiten zu entreißen drohten. Riveda ist ein undurchsichtiger Magier und Heiler im Alten Reich, dessen großes Interesse Deoris betrifft. In ihrer jungen Unschuld und Unwissenheit sucht sie ihren Weg.

Meine Meinung:
Vor Jahren habe ich das Buch schon einmal gelesen und fand es recht mittelmäßig. Beim jetzigen Lesen war ich recht angetan von der Stimmung, die Frau Zimmer Bradley allzu oft mit ihren Büchern verbreitet.
Domaris wirkt schnell symphathisch und gut, ehrlich. Deoris hingegen ist so oft, nahezu das ganze Buch hindurch, nur unsicher und jammerig wie ein kleines Kind. Micon wirkt sehr stark und eindrucksvoll. Väterlich und wie ein Fels in der Brandung steht Rajasta an oberster Stelle der Charaktere und stellt eine Verbindung zu allen dar.
Ich war erneut (da ich mich nicht mehr recht erinnern konnte) sehr gespannt auf das Buch, besonders auf Atlantis. Gern hätte ich mehr über dieses Land und seine Bewohner erfahren, aber da bleibt der Leser leider in sehr oberflächlichen Beschreibungen zum Ende der Geschichte hin allein gelassen. Die Welt um Deoris und Domaris ist voller Verbote und Gesetze, über dem Ganzen steht immer die Heiligkeit. Vieles ist mit Ritualen und Handlungen schnell in und außer Gefahr gebracht. Wie in vielen von Zimmer Bradley Welten und Geschichten sind die Frauen oft das benutzte Geschlecht, welches schnell im Ansehen und der Anerkennung der Gesellschaft abstürzen kann. Nicht anerkannte Kinder, keine Rechte auf Behandlung in lebensgefährlichen Situationen usw. Das finde ich oft ziemlich krass gedacht, zieht sich aber einfach durch ihre Literatur wie ein roter Faden.
Das Buch spielt über mehrere Jahre und war in meinen Augen nie wirklich langatmig. Immer wieder hoffte ich, dass dieser jenes tut und ein anderes dieses läßt, was es spannend bis zuletzt macht.
Auf aufregendsten fand ich all die Namen und Verwandt- und Bekanntschaftsgrade, denn ich suchte immer nach Zeichen für die Bücher, die (zeitlich) nach diesem kommen.

Wertung: (5 Leselampen = sehr gut / 1 Leselampe = sehr schlecht)
Lesen_4_0_

Moll, Franziska – Egal wohin


Egal wohin von Franziska Moll

Autor: Moll, Franziska
Titel: Egal wohin
Verlag: Loewe
Einband: Gebunden
Preis: 12,95 Euro

Zum Inhalt:
Die Geschichte dreht sich um Johanna, ein junges Mädchen wenige Tage vor ihrem 18. Geburtstag. Doch Jo ist keine durchschnittliche Jugendliche, sie trägt eine Last mit sich herum. Der Leser lernt sie während einer Sitzung bei ihrem Therapeuten kennen. Sie ist verschlossen, hat alles satt und kümmert sich um nichts. Nur Koch bedeutet ihr was. Sie nennt ihn nicht nur so, er ist auch Koch in dem Restaurant, in dem sie kellnert. Eigentlich hat sie das nicht nötig, denn sie kommt aus gutem Hause. Koch und sie wollen weg, nach Kreta, um dort neu anzufangen. Doch dann ist Koch plötzlich verschwunden und niemand weiß etwas. Nicht mal seinen wahren Namen oder seine Anschrift. Doch da ist Amar, ob sie will oder nicht.

Meine Meinung:
Zwischen Koch und Jo herrscht eine seltsame Verbindung. Im Alter total unterschiedlich, scheinen sie die gleichen Sehnsüchte zu haben. Sie wollen vor irgendetwas fliehen, was beide zu ihrem Geheimnis machen. Sie wissen voneinander nichts. Koch ist ein abgeklärter Typ, der für alles einen schlauen Spruch hat und Jo dadurch unheimlich stark vorkommt. Sie denkt über alles so als würde er ihr zu allem seine Meinung sagen. Amar hingegen ist ruhig und unscheinbar, weshalb Jo ihn bis zu Kochs Verschwinden auch nicht wirklich bemerkt hat. Doch dann ändert sich alles.
Die Geschichte begleitet das Unglück, das der Tod eines geliebten Menschen mit sich bringen kann. Für Jo war es ihr Zwillingsbruder. Sie und ihre Eltern drohen daran zu zerbrechen, ihre Beziehung zueinander ist es scheinbar schon. Wie unterschiedlich Menschen mit diesem Erlebnis umgehen, zeigt dieses Buch. Auch wie unmöglich es scheint aus der entstandenen Gefühlsspirale auszubrechen. Aber es ist möglich. Vielleicht schafft man es nur nicht allein.
Jo wirkt wie ein Wirbelwind, bei dem Hopfen und Malz verloren sind. Als Eltern steht man hilfslos daneben und muss zusehen, was sie mit ihrem Leben anstellt. Wirklich symphathisch wurde das Mädchen mit als Leser nicht. Es war wohl eher eine Art Mitgefühl, wegen diesem Verlust. Für mich als Mutter ist es die größte Horrorvorstellung, eines meiner Kinder zu verlieren, weshalb mich die Geschichte auch etwas belastete.
Die Autorin kann meines Erachtens nach gut die unterschiedlichen Welten, in denen die Hinterbliebenen lesen, darstellen. Man ist gespannt, was passiert. Wer sich wie verändern wird im Laufe des Buches. Nicht zuletzt sind die Geheimnisse, die Stück für Stück im Leben Kochs und Jos offenbart werden, starke Elemente, die den Leser fesseln. Das Ende ist mehr als überraschend, auch wenn man die Hälfte für die Charaktere erhofft hat.
Die Bewertung des Buches fällt mir schwer, denn 80% des Buches waren okay, wären aber nicht Grund für einen Buchkauf gewesen. Erst die verstreut und hauptsächlich am Ende vorkommenden Auflösungen machten für mich den Lesespaß aus. Ich denke eine 3+ trifft es am besten. Besonders wegen der Aussage, die im Buch steckt.

Wertung: (5 Leselampen = sehr gut / 1 Leselampe = sehr schlecht)
Lesen_3_5_

Swift, Jonathan – Gullivers Reisen


Gullivers Reisen von Jonathan Swift

Autor: Swift, Jonathan
Titel: Gullivers Reisen
Verlag: Insel
Einband: Taschenbuch
Preis: 9,00 Euro

Zum Inhalt:
Das Buch stellt eine Kritik an der Gesellschaft dar. Gulliver erlebt auf seinen Reisen die erstaunlichsten Dinge. Allein strandet er in fremden Ländern mit Zwergen und Riesen…

Meine Meinung:
Das weltweit bekannte Buch stand schon ziemlich lange ungelesen in meinem Regal. Vor ein paar Jahren versuchte ich mich dran, fand aber nicht wirklich in die Geschichte hinein. In diesem Jahr nahm ich es erneut zu Hand und es ging sogar ziemlich gut. Die Idee der Geschichte, dass Gulliver auf einer Insel landet, die von winzigen Menschen bewohnt wird, war nicht schlecht. Doch der Schreibstil von damals, immerhin wurde das Buch 1726 geschrieben, war nicht so spaßbringend für mich. Die zweite Geschichte erscheint einem logisch, denn da landet die Hauptperson auf einer Insel der Riesen. Interessant bei diesen beiden Geschichten fand ich wirklich die Sichtweisen im wahrsten Sinne des Wortes, denn Swift schreibt, dass die Riesen auf ihn unheimlich häßlich und die Winzlinge unheimlich schön wirkten. Es schob dies z.B. auf deren Haut, die man jeweils ganz anders betrachten kann, so bei den Riesen wie mit einer unglaublich guten Lupe. Auch anderes selbstverständliches wirkte mit einer ganz anderen Körpergröße plötzlich ganz anders.
So weit, so gut.
Aber die dritte Geschichte fand ich ganz schauderhaft. Seltsam geformte Menschen, mit einer Intelligenz-Gruppe, die von den weniger schlauen immer wieder angeschubst werden mussten, da sie sich sonst verloren. Neee. Also neee. Das fing mich gar nicht ein. Wäre ich da nicht schon über der Hälfte des Buches angelangt, hätte ich wohl abgebrochen.
Die letzte Geschichte mit den Pferden als führende Rasse und einer Art Neandertaler als Haustier war schon wieder recht gut. Wieder wurden die Sichtweisen aus ganz anderen Richtungen beschrieben und diese und unsere Welt miteinander verglichen. Hier hörte man am deutlichsten die Gesellschaftskritik raus. Da frage ich mich manchmal, wie solche Kritiker heute schreiben würden. Ob sie das, was heute so im Argen liegt, überhaupt so weit polarisieren könnten, dass nicht eine Reihe von 700 Büchern zur Beschreibung nötig wäre?
Insgesamt bin ich froh, dass ich diesen Klassiker gelesen habe und nun weiß, worum es genau geht. Denn dieses Buch gehört für mich zu der Gruppe der Bücher, die man (eigentlich) mal gelesen haben muss. Nochmal lese ich es aber sicher nicht.

Wertung: (5 Leselampen = sehr gut / 1 Leselampe = sehr schlecht)
Lesen_0_5_

Jones, Christina – Mondscheinzauber


Mondscheinzauber: Roman von Christina Jones

Autor: Jones, Christina
Titel: Mondscheinzauber
Verlag: Goldmann
Einband: Taschenbuch
Preis: 8,99 Euro

Zum Inhalt:
Cleo Moon wurde von ihrem Mann verlassen und will von Männern nichts wissen. Sie zieht mit ihrem kleinen Hab und Gut in das kleine Dorf Lovers Knot in einen Wohnwagenpark. Dort wohnen eine Menge seltsamer Leute, aber sie fühlt sich schnell wohl und schließt Freundschaft mit Elvi. Doch dann begegnet sie Dylan Maguire, einem Frauenheld und sorglosen Kerl. Unfreiwillig beginnt sie mehr für ihn zu fühlen als sie will.

Meine Meinung:
Ein recht lebhaftes und leichtes Buch. Nette Unterhaltung bekommt man hier ab der ersten Seite. Einiges ist zu blümchenhaft, vorhersehbar, aber der Lesespaß bleibt konstant. Die Charaktere sind alle gut dargestellt und symphathisch. Das Buch hat keine Längen, die Ereignisse überrennen sich aber auch nicht gegenseitig.
Insgesamt eine angenehme Geschichte ohne viel Hintergrund.

ACHTUNG, ab hier geht es an Inhalte, die man vielleicht selbst lesen möchte. Also ggf. hier nicht weiterlesen!

Spoiler:

Etwas albern fand ich die Wirkung des selbstgebrauten Weines und auch schon seine Reifung innerhalb weniger Tage. Aber ich dachte „Von mir aus.“ 😉 Zu übertrieben wurde es mir aber mit dem „dick auftragen“ gegen Ende. Dylan nimmt Cleo mit in ein Armutsviertel, wo er Obdachlose mit Keksen, Decken und Bier versorgt. Ja, hallo? Wenn er so viel Geld hat, könnte er das auch sinnvoller einsetzen als diese Almosen. Und alle Obdachlosen freuen sich ihn zu sehen und kennen ihn. Das halte ich für sehr unrealisitisch. Dann beteuert er Cleo auch noch, dass seit ihrer ersten Begegnung Schluß ist mit all den One Night Stands. Es wird sogar so rosa, dass er sie im kalten Oktober zu einer Lichtung bringt, auf der er viele Kerzen angezündet hat und macht ihr dort eine Liebeserklärung und einen Heiratsantrag. Dass sie keine Kinder bekommen kann, stört ihn auch nicht, man könne ja welche adoptieren. Also… bis dahin waren sie kaum über ihren ersten Kuss hinaus.

Spoiler-Ende

Das war dann doch etwas viel Schmalz, weshalb das Buch nur 3 Leselampen bekommt.

Wertung: (5 Leselampen = sehr gut / 1 Leselampe = sehr schlecht)
leselampeleselampeleselampe